Ein Umzug ist keine einfache Zeit im Leben. Es führt ein langer Weg mit Lauferei, Suche und viel Aufwand zum Zuhause unserer Träume.

Die Aufgabe ist aber lange nicht unmöglich, und das Zügeln muss auch nicht notwendigerweise nerventötend sein. Wenn Sie einige einfache Regeln einhalten, wird auch der komplizierteste Umzug zu einer einfachen und spannenden Aufgabe.

Bevor Sie also die Wohnung mit Kartonboxen vollpacken, lesen Sie am besten unsere praktischen Tipps und Ratschläge.

1. Organisation!

Viele würden gar nicht daran denken, dass der Umzug nicht bei der Einräumung des Umzugswagens beginnt. Im glücklichen Fall kann genügend Zeit mit der Vorbereitung und Organisation verbracht werden, was der Schlüssel für einen stressfreien Umzug ist.

Was das genau bedeutet?

Ein Umzug bringt viel Papierkram mit sich, wofür je eher gesorgt werden soll. Am besten öffnet man eine eigene Mappe für die Wohnsitzänderung, wo alle wichtige Informationen gesammelt werden können, so z.B. Erreichbarkeiten der Umzugsfirmen, Telefonnummer des Maklers, Adressen, Weblinks, Telefonnummer des Bereitschaftsdienstes, usw.

Wenn während dem Umzug alle Rechnungen und Dokumente hier gesammelt werden, geht sicherlich keine wichtige Akte verloren.

2. Umzugsdatum planen

Die meisten halten den Freitag für den besten Umzugstag, wenn man aber besser nachdenkt, kann ein Dienstag genauso gut oder noch besser funktionieren, besonders für Familien mit Schulkindern.

Nehmen wir bei Möglichkeit Montag bis Mittwoch frei. Am Samstag, Sonntag und Montag können die letzten Feinschliffe erledigt werden, am Dienstag wird gezügelt, und am Mittwoch hat man noch die Möglichkeit am neuen Ort mit dem Auspacken zu beginnen, während die Kinder in der Schule sind.

Diese Version ist natürlich nur machbar, wenn man nicht zu weit wegzieht. Bei einer internationalen Umzug ist es ratsam, in den Sommerferien zu zügeln.  Bei einem Umzug aus einer Mietwohnung sollte man ähnlich umgehen. Mit dem Vermieter soll auf jeden Fall geklärt werden, wie lange der Umzug dauern wird. Es ist ratsam, mindestens eine Woche für Zügeln einzuplanen, damit die Umgangsphase sicher stressfrei verläuft.

3. Listen schreiben und Kartons kennzeichnen

Die Liste und die Kennzeichen sind eine große Hilfe, damit wir immer im Klaren sind, was beim Umzug wohin gebracht werden soll. Nachdem alles in Kisten verpackt ist, nimmt man am besten einen dicken Stift, und markiert jeden Karton je nach Inhalt (z. B. Küchenputzmittel), schreibt drauf in welchem Raum es ausgepackt werden soll.  (z.B. Schlafzimmer, Wohnzimmer). 

Um Listen zu erstellen kann man auch Handyapps benutzen, denn viele Apps wurden genau für Umzugshilfe entwickelt. Da wir unser Handy immer bei uns tragen, können wir sicher gehen, dass wir die sorgfältig erstellte Liste nicht verlieren.

4. Instabile Möbel auseinanderschrauben

Wenn alle Kleinigkeiten eingepackt sind, kommen die Möbel dran. Es lohnt sich große Möbelteile auseinander zu schrauben, obwohl es auch davon abhängt, wie weit man wegzieht, und wie groß der Umzugswagen ist. Je weniger die Möbel auseinander genommen werden, desto weniger Zeit wird die Montage in Anspruch nehmen.

Oft aber ist dies keine Option, und eine fehlerhafte Entscheidung kann in den nicht auseinandermontierten Möbelteilen zu Schaden führen. Bei Einzelstücken, oder wenn wir uns die Demontierung alleine nicht zutrauen, rufen wir besser fachmännische Hilfe. Damit gewinnen wir Zeit, und eliminieren mögliche Verluste.

Auch aus den obigen Informationen scheint es eindeutig zu sein, dass der Schlüssel für einen stressfreien Umzug die Organisation ist. Wenn wir keine Energie oder Zeit für die Organisation des Wohnortwechsels haben, engagieren wir ruhig professionelle Umzugsfirmen!

Und nicht vergessen: unser Motto lautet: nur kein Stress!